Friday, 24.11.17
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Altmark & Blütezeit

Altmark – Blütezeit im Mittelalter


Im 14. Jahrhundert werden zahlreiche Städte der Altmark Mitglied der Hanse, einem Bund niederdeutscher Kaufleute. Vor allem die Städte Havelberg und Arneburg, die direkt am großen Fluss Elbe liegen, wachsen sehr stark durch den blühenden Handel. Die Erhebung von Zöllen macht den Warenhandel für die Städte der Altmark zu einem gewinnbringenden Geschäft.



Im Jahr 1304 wird die Region erstmals „Antiqua Marchia“, also Alte Markt genannt. 52 Jahre später wird die Mark Brandenburg, zu der auch die Altmark zählt, zum Kurfürstentum erhoben. Zwischen 1373 und 1378 herrscht der römisch-deutsche Kaiser Karl IV. über das Gebiet. Die kleine Stadt Tangermünde im Osten der Altmark wird zur Nebenresidenz des kaiserlichen Hauptsitzes in Prag. Im 15. Jahrhundert erleben die Städte der Altmark eine architektonische Blütezeit. Es entstehen zahlreiche Bauwerke der Backsteingotik, die teilweise noch heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region zählen.

Im Jahr 1415 beginnt mit Friedrich I. die Herrschaft der Hohenzollern, einem bedeutenden deutschen Adelsgeschlecht, über das Kurfürstentum Brandenburg. Dadurch entsteht in der Region allmählich ein geordnetes Staatswesen.

Im Jahr 1488 wird im Kurfürstentum Brandenburg die „Bierziese“, eine Steuer auf Bier eingeführt. In zahlreichen Städten der Altmark stößt die neue Steuer auf starken Widerstand. Der Kurfürst von Brandenburg lässt die sogenannten Bierzieseaufstände jedoch blutig niederschlagen. Als Folge des Ungehorsams werden alle Hansestädte der Altmark dazu gezwungen, den Kaufmannsbund zu verlassen. Im Jahr 1539 tritt der Kurfürst von Brandenburg, Joachim II., zum Luthertum über. Damit leitet er die Reformation in der Altmark und dem restlichen Kurfürstentum ein.

Der Dreißigjährige Krieg (1618 – 1648) führt in der Altmark zu Plünderungen und der Verwüstung zahlreicher Städte. Dies hat Hungersnöte und Pestepidemien zur Folge. Fast die Hälfte der Bewohner des Kurfürstentum Brandenburgs überlebt den Krieg nicht. Im Jahr 1701 wird Brandenburg Zentralprovinz des preußischen Staates und verliert damit seinen Status als eigenständiges Kurfürstentum.
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