Friday, 24.11.17
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Geschichte Altmark

Altmark – Geschichte Mittealter


Die Altmark ist eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands. Sie befindet sich im Norden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Von der langen Geschichte der Altmark zeugen ihre vielen historischen Städte.



Die Altmark wird nach dem Ende der Eiszeit erstmals von Menschen bewohnt. Erste Spuren von Siedlungen stammen aus der Jungsteinzeit. Zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert nach Christus verlassen germanische Stämme wie die Langobarden im Zuge der Völkerwanderung das heutige Gebiet der Altmark. Für sie rücken slawische Völker aus dem Osten Europas nach. Die Altmark wird dadurch zum Grenzgebiet zwischen germanischen und slawischen Stämmen. Gegen Ende des 8. Jahrhunderts unterwerfen die Heere Karls des Großen die Slawen der Altmark. Die Region wird Teil des Frankenreiches, welches jedoch rund hundert Jahre später zerbricht.

Die Altmark wird in das Herrschaftsgebiet des westgermanischen Stammes der Sachsen eingegliedert. Um sich gegen die Angriffe der Slawen wehren zu können, errichten die Sachsen im 10. Jahrhundert zahlreiche Burgen im Gebiet der heutigen Altmark. In den folgenden Jahrhunderten entstehen rund um die Befestigungsanlagen blühende Städte. Um die Herrschaft der Sachsen in der Altmark zu festigen wird vielen Slawen der christliche Glauben aufgezwungen.

Die Folge der Zwangsmissionierung und der Unterdrückung ist der große Slawenaufstand im Jahr 983. Die Slawen erlangen dadurch die Herrschaft östlich der Elbe zurück. Im 12. Jahrhundert wird die Altmark Teil der neugegründeten Mark Brandenburg. Der erste Graf der Mark wird Albrecht I., ein Mann aus dem schwäbisch-fränkischen Fürstengeschlecht der Askanier. Der neue Markgraf verleiht vielen der kleinen Siedlungen, die inzwischen in der Altmark entstanden sind, das Stadtrecht. Die Siedlungen werden dadurch unabhängiger von den Herrschern der Mark und können so ihre eigene Entwicklung stärker beeinflussen.
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