Friday, 22.09.17
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Tangermünde

Tangermünde


Die ehemalige Hansestadt Tangermünde liegt im Süden der Altmarkt. Hier mündet der kleine Fluss Tanger in die Elbe. Zahlreiche Fachwerkbauten, verwinkelte Gassen und die Stadtmauern verleihen Tangermünde ein mittelalterliches Flair.



Im Jahr 1009 wird die Burg Tangermünde erstmals urkundlich erwähnt. Wenig später entsteht im Schutze der Burg die gleichnamige Stadt. Die direkte Lage am Ufer der Elbe macht den Ort zum Erhebungsplatz von Flusszöllen. Im 14. Jahrhundert residiert der römisch-deutsche Kaiser Karl IV. auf der Burg in Tangermünde. Im 15. Jahrhundert erlebt die Stadt ihre Blütezeit. Es entstehen prächtige Backsteinbauten, wie das Rathaus und die Stadttore.

Im 17. Jahrhundert findet der Aufschwung der Stadt ein jähes Ende. Der Dreißigjährige Krieg (1618 1648), mehrere Stadtbrände und ein Pestepidemie werfen die Stadt in ihrer Entwicklung weit zurück. Zum Ende des 17. Jahrhunderts ist sie nicht mehr als eine kleine unbedeutende Landstadt. Die Industrialisierung und der Zweite Weltkrieg (1939 – 1945) hinterlassen nur wenige Spuren in Tangermünde. Nicht zuletzt deswegen konnte die Stadt ihr historische Antlitz bis heute bewahren.

Zu den wichtigsten Bauwerken der Stadt zählt das Rathaus mit seiner prächtigen 24 Meter hohen Schauwand aus dem 15. Jahrhundert. Eines der schönsten Fachwerkhäuser ist die ehemalige Zuckersiederei von Tangermünde. Aus dem kleinen Betrieb von 1826 entwickelte sich später eine der größten und modernsten Zuckerraffinerien Europas. Von den zahlreichen Sakralbauten der Stadt, zählt die Sankt Stephanskirche zu den auffälligsten. Von dem ursprünglichen Kirchbau ist jedoch kaum noch etwas vorhanden, weil dieser im Jahr 1617 bei einem Stadtbrand zerstört wurde. Die Sankt Stephanskirche beherbergt eine der wertvollsten historischen Orgeln Europas. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist das Werk von Hans Scherer, einem der bedeutendsten Orgelbauer Norddeutschlands.

Bei einem Besuch der Stadt Tangermünde fallen zuerst die gewaltigen Mauern und Türme rund um die Stadt auf. Die Wehranlagen stammen teilweise aus dem 13. Jahrhundert. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden sie umfangreich erneuert. Zu den sehenswertesten Bauwerken der Verteidigungsanlage zählen unter anderem der Gefängnisturm aus dem 15. Jahrhundert und das prachtvolle Neustädter Tor mit seinem rechteckigen Turm.

Umgeben ist die Stadt Tangermünde von den Elbtalauen. Durch die regelmäßigen Überschwemmungen ist hier in der Vergangenheit eine einzigartige Naturlandschaft entstanden. Besucher haben die Möglichkeit diese auf zahlreichen Rad- und Wanderwegen zu erkunden.

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